Mama von Dreien

Mama von Dreien – das war lange Zeit das erste was man von mir hörte, wenn ich mich vorstellen sollte.

Jasmin, Mama von Dreien.
Und das Nähen mag ich auch echt gern.

T-Shirt, Jeans, Pulli, Sneaker, Jasmin – Mama von Dreien. Immer als letzte angezogen, dafür garantiert am schnellsten

Aber im letzten Jahr habe ich wieder gelernt das da so viel mehr ist.

Also..

Hallo, ich bin Jasmin.

Ich hasse Alkohol, Nazis und gekochtes Gemüse und liebe Punkrock und Metalcore und sammle die Platten von all den -wie meine Oma immer sagte- Schreihälsen.
Bei Filmen schlafe ich meist nach zwanzig Minuten ein – darin war ich übrigens auch schon vor den Kindern ein Meister.
Ich bin auch echt kein Mensch, den man fragen kann welche Filme er schon gesehen hat, es sei denn Zac Efron hat mitgespielt…

Dass ich kreativ sein kann habe ich tatsächlich erst vor zehn Jahren entdeckt, gemeinsam mit dem Ehekumpel, der wie das Wort schon sagt gleichermaßen als bester Freund und Partner in Crime in mein Leben getreten ist.
Und sowieso hat dieser Kerl erst so richtig Farbe in mein Leben gebracht.

Wenn ich nicht gerade kreativ bin, spiele ich Videospiele, bei denen ich irgendwelche fiktiven Irgendwasse abknalle ich kann das echt nicht gut, aber mache das echt gerne.
Tatsächlich stehe ich auch auf wahnsinnig stupide Handyspiele.
Humor kann ich nur in der tief schwarzen Form. Bei Helge Schneider kommen mir allerdings garantiert immer die Tränen vor Lachen.

In unserem Haus sind etliche Naturmaterialien dekoriert und verbastelt, denn ich liebe die Natur und bin ein wandelndes Lexikon für Käfer, Insekten und andere Tiere, hatte den Bio Leistungskurs im Abitur besonderen Spaß habe ich an Mikrobiologie.

Ich liebe das Meer und seine Seeluft zu jeder Jahreszeit und den Wald mit seinen rauschenden Blättern und am meisten liebe ich die Sterne und sämtliche Planeten.

Im Ursprung wollte ich mal Soziologie studieren und schwöre ich wäre ein fabelhafter Soziologe geworden.
Menschen finde ich mit einer gewissen Distanz und komplett ohne Neugier auf den Menschen selbst total interessant.
Ich könnte stundenlang in irgendwelchen Fußgängerpassagen sitzen und aufschreiben was ich so sehe.

 

Ach ja genau, das Schreiben.. das begleitetet mich tatsächlich schon so ewig, dass ich sogar schon mal ein Buch geschrieben habe, während wir in der Berufsschule an einem „Sterbeseminar“ teilnehmen mussten.
Es bekam den Titel „Vom Sterben und anderen Kuriositäten“ und ist selbstverständlich im höchsten Maße sozialkritisch.

Ich bin vergesslich, kann keine Gesichter zuordnen – geschweige mir Namen merken, weil ich beim Vorstellen immer vergesse zuzuhören wie der andere heißt.

Ohne Kaffee geht bei mir morgens gar nichts. Da kann ich nicht mal sprechen.

Und da ist eben so viel mehr als das ich Mutter bin.
Auch wenn meine Kinder mich täglich prägen und meinen Horizont erweitern und mich dazu bringen stetig weiter zu wachsen.
Meine Kinder sind mein Leben und Zeit mit ihnen zu verbringen ist das Größte für mich.
Es ist ein großes Geschenk dieser Bande beim Aufwachsen zusehen zu dürfen und ihnen von all dem oben geschriebenen ein Stück mit auf ihren Weg zu geben.

Wie ich zur Fotografie gekommen bin erfährst du hier